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Allgemeine Informationen über die Türkei

 

Das Land

Die Türkei hat eine Fläche von ca. 775.000 km². Der asiatische Teil (Anatolien) nimmt ca. 96% und der europäische Teil (Thrakien) die übrigen 4% der Gesamtfläche.

 

Die richtige Reisezeit

Zwischen Mitte Mai und Ende September ist der geeignete Zeitraum für einen Badeurlaub. Zwischen Oktober und April kann es in einigen Regionen regnerisch werden. Wenn man das Land und die Städte kennen lernen möchte, auf ein Bad im Meer und auf andere Touristen verzichten kann, sind Herbst und Frühling sicherlich die bessere Reisezeit für die Türkei.

 

Einreisebestimmungen

Als deutscher Tourist kann man sich bis zu 90 Tagen ohne Visum in der Türkei aufhalten. Mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis kann in die Türkei eingereist werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

 

Die Notfallrufnummern

Polizei: 155, Feuerwehr 110 und Krankenwagen 112

 

Die Öffnungszeiten

Geschäfte: In touristischen Zentren sind die Geschäfte täglich bis 22 Uhr oder länger geöffnet.

Banken: Banken sind am Wochenende geschlossen

Museen/Denkmäler: Museen sind montags geschlossen. Die meisten archäologischen Stätten sind im Winter täglich von 8.30 bis 17 Uhr und im Sommer täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet.

  

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Historische Informationen über die Türkei

Steinzeit 

Stein-Werkzeuge sowie tierische und menschliche Knochen aus der Zeit (200.000 v. Chr.) wurden in der Karain-Höhle nördlich von Antalya ausgegraben. Die frühe Steinzeit in der Türkei kennt noch keine Keramik, aber schon feste Siedlungen mit Rundhäusern aus Stein.  Aşıklı Höyük, Cafer Höyük und Cayönü sind Siedlungen aus dieser Zeit. Ton wurde zu Statuetten verarbeitet und teilweise auch gebrannt, man fertigte aber noch keine Gefäße daraus.

Aus Çatalhöyük (7100-6300 v. Chr.) und einem Tiefschnitt in Mersin sind Beispiele der ältesten steinzeitlichen Keramik bekannt. Çatalhöyük wird gerne als die älteste Stadt der Welt bezeichnet, es handelt sich jedoch um ein großes Dorf ohne jede kommunale Einrichtungen                                                                           

Hoca Çeşme ist eine Siedlung der späten Jungsteinzeit, in der in der ersten Siedlungsphase Rundhäuser errichtet wurden. Das Zeit zeichnet sich durch mehrfarbig bemalte Keramik aus. Bekannt ist auch die Siedlung von Hacilar.

 

Eisenzeit und Antike

Nach dem Ende des hethitischen Reiches errichteten die Phryger unter ihrem König Midas ein Reich, das im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. Anatolien beherrschte. Um 700 v. Chr. begann die hellenische Besiedlung entlang der anatolischen Ägäisküste (Ionien) mit Koloniestädten wie Milet, Ephesos und Priene. Zur gleichen Zeit besiedelten noch andere Völker Anatolien.

Die Lydier gründeten an der ägäischen Küste ein Königreich mit der Hauptstadt Sardes. Ihr letzter König war der nach seinem großen Reichtum bekannte Krösus. Von der Mitte des 6. Jahrhunderts bis 333 v. Chr. herrschten die Perser über weite Teile Kleinasiens, bis Alexander der Große sie besiegte und das Alexanderreich errichtete. Nach dem Ende des Alexanderreiches wurde Anatolien durch diverse Völker besiedelt. Bedeutende Reiche waren Bithynien, Pontos, Kappadokien, das keltische Galatien sowie Pergamon.

Im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. brachten die Römer Anatolien unter ihre Kontrolle.

 

Spätantike und Mittelalter

Kaiser Konstantin I. verlegt die Hauptstadt des Römischen Reiches nach Byzanz, das den Namen Konstantinopel erhält.

Um 1050 dringen Seldschukische Türken aus Zentralasien von Persien aus in Kleinasien ein. 1071  besiegen sie die byzantinischen Truppen und gründen in Inneranatolien das Sultanat von Konya. Zu den bedeutenden Zeugnissen seldschukischer Baukunst gehört die Zitadelle von Alanya.

 

Neuzeit

Um 1299 begründete Osman I. das nach ihm benannte Osmanische Reich und die Osmanen-Dynastie. Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 herrschten die Osmanen über große Teile des Nahen Ostens, Nordafrikas, der Krim, des Kaukasus und des Balkans.

Unter Süleyman II. (1520-66) dem Prächtigen erreicht das Osmanische Reich den Höhepunkt seiner Macht. In Istanbul entfaltet sich die islamische Architektur zu höchster Blüte.

Mit der Besetzung großer Teile seines Territoriums nach dem Ersten Weltkrieg (1918-23) zerbricht das Osmanische Reich. Mustafa Kemal leitet den Widerstand gegen die Besatzungsmächte.

Die Türkische Republik wird 1923 ausgerufen. Der erste Präsident ist Mustafa Kemal Atatürk, der einen modernen Staat nach westlichem Vorbild schaffen will.

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